Nachdem die Hallensaison relativ kurz war und wir endlich wieder draußen trainieren wollten, sind wir bereits im Februar auf den Kunstrasen gewechselt.

Am 21. Februar absolvierten wir unser erstes Vorbereitungsspiel. Ich hatte den TSV Rohrdorf als Gegner ausgewählt, da diese Mannschaft auf einem sehr hohen Niveau spielt und somit für unsere Mädels eine wertvolle Lehrstunde darstellte. Das Ergebnis war für uns zweitrangig – es ging vor allem darum, den aktuellen Leistungsstand unserer Mannschaft einzuschätzen. Rohrdorf spielt in der BOL, was für uns eine große Herausforderung bedeutete. Besonders wichtig war, dass die Mädels bis zum Schluss kämpften und sich nicht aufgaben – trotz der schwierigen Bedingungen und der Tatsache, dass wir nicht mit dem vollständigen Kader antreten konnten.

Am 16. März folgte unser zweites Vorbereitungsspiel gegen den FFC Bad Aibling. Auch diesen Gegner hatte ich bewusst gewählt, da der Verein als einer der ersten in der Region Inntal Mädchenfußball gefördert hat. Wieder stand nicht das Ergebnis im Fokus, sondern die spielerische Entwicklung unserer Mannschaft. Im Vergleich zum ersten Testspiel war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen – und das, obwohl wir nur eine Wechselspielerin zur Verfügung hatten. Nach dieser Begegnung bin ich überzeugt, dass unser Team nun bereit ist für die ersten Pflichtspiele in der Gruppe.

Steffen Ruppert